Features im Radio

Features

Sonntag 11:04 Uhr NDR Info

NDR Info Podcast - Recherchen, Reportagen, Gespräche.

Der Anhalter (Folge 5 und 6/6) Die Nachrichten für den Norden - und viel mehr: NDR Info bietet Hintergründe, deckt Missstände auf und geht auf die Suche nach Lösungen. Am Abend und am Sonntag nehmen wir uns dafür besonders viel Zeit: Mit aufwändigen Recherchen, Features, aktuellen Podcasts aus Wissenschaft, Wirtschaft, Religion und Gesellschaft, mit spannenden Gesprächspartnern und traditionsreichen Sendungen wie "Zwischen Hamburg und Haiti" oder "Streitkräfte und Strategien". Halbstündlich Nachrichten NDR Info Podcast - Recherchen, Reportagen, Gespräche.

Sonntag 13:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Flug MH 17 Russische Recherchen gegen russische Propaganda Von Jürgen Buch Wiederholung: 20.04 Uhr Produktion: WDR 2021

Sonntag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Dr. C"s Conversationslexikon (12) Eine ökonomische Radiofeature-Reihe Teil 12: L wie Lobby Von Armin Chodzinski L wie Lobby: "Hey! Hier kommst Du nicht rein!" Die Lobby ist ein eigentümlicher, ein mythischer Ort. Voller Geschichten, voller Spannung und mit diskretem Charme, denn es geht um Interessen. Wer? Für Wen? Warum? Weshalb? Das Politische als Vorstellung von Gemeinwesen und Gemeinwohl scheint eingeklemmt zwischen Interest- und Pressure Group. Die Lobby ist dafür die Form. Und der Inhalt ist immer wieder neu anzuschauen, denn wie soll Demokratie funktionieren, wenn keine Interessen vertreten werden? Am Ende sind eben alles nur Menschen und ein paar davon sind Lobbyisten. (Teil 13, C wie Corporate Identity, Sonntag, 27. Juni, 14.05 Uhr)

Sonntag 15:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Salon der Leerstellen Dialoge über jüdisches Denken Von Jean-Claude Kuner Produktion: WDR 2021

Sonntag 18:04 Uhr HR2

Feature

Die Geschichte der Roten Armee Fraktion | Teil 2 | Peter Ochs In diesem zweiten Teil erzählt Autor Peter Ochs die Geschichte der RAF bis zu deren offiziellen Auflösung im Jahr 1998 und die weitere Aufarbeitung ihrer Verbrechen.

Sonntag 20:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Flug MH 17 Russische Recherchen gegen russische Propaganda Von Jürgen Buch Produktion: WDR 2021

Sonntag 20:05 Uhr Bayern 2

Bayerisches Feuilleton

Bayerische Berufungen und Instanzen Der Kini Von Bernhard Setzwein Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr 112 Jahre lang regierten sechs verschiedene Könige das bayerische Volk. Lange Zeit wurde ihre Stellung im wahrsten Sinne des Wortes als gottgegeben hingenommen, für Generationen waren sie die bayerische Instanz schlechthin. Dazu berufen wurden sie durch die Vorsehung, die in einer Art genetischem Würfelspiel entschied, wer als nächstes an der Reihe sei. Dadurch konnte es zu so bizarren Konstellationen kommen wie der, dass der schwer geisteskranke Otto nach dem Tod seines Bruders König Ludwig II. Monarch des Landes wurde, nur weil es die Thronfolge so vorsah. Otto I. war sogar der bayerische König mit der längsten Amtszeit, nämlich 30 Jahre. Er verbrachte sie in dem zur "Gummizelle" umgebauten Schloss Fürstenried. Allein dies schon zeigt, dass es mit der Berufung und Instanz "da Kini" keine ganz einfache Geschichte war und ist. Die Münchner Novemberrevolution 1918 sorgte dafür, dass der letzte bayerische König Ludwig III. Hals über Kopf sein Land verlassen musste. Sein völlig fahruntaugliches Automobil landete in der Nähe von Rosenheim im Straßengraben. Doch die Begeisterung für die bayerischen "Royals", die in jenen Jahren, aber auch während der Nazizeit, eher einer Mordlust gewichen war, sollte Jahrzehnte später bei so manchem Königstreuen wieder aufflammen. Mittlerweile sind wir aber ein "Freistaat", was bei seiner Proklamation durch den Sozialisten und Literaten Kurt Eisner auch heißen sollte: frei von Monarchie. Aber nicht ganz frei von Interesse und Bewunderung für gewissen Ersatz-Monarchen. Das zeigen in Bernhard Setzweins Feature "Da Kini: bayerische Berufungen und Instanzen" das Beispiel des Ludwig-II.-Doubles Siegfried Mathes ebenso wie die unglaubliche Geschichte des "Königs von Togo", der als Küchenhilfe in Hermannsdorf arbeitet. BR 2021

Sonntag 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Böse Geschichten Die Geheimnisse der Schweizer Schriftstellerin Helen Meier (1929-2021) Feature von Stefan Weber "Äs het ghäscheret", es hat gekracht im Scheinwerferlicht: 1984 gewinnt eine gänzlich unbekannte 55-jährige Sonderschullehrerin aus dem Kanton Appenzell-Ausserrhoden beim Wettlesen in Klagenfurt den Ernst-Willner-Preis. Verwundertes Augenreiben zuerst, eine unnahbare Seele von Mensch ist angetreten, "Lichtempfindlich" hat sie ihren Text benannt. Dann in den Feuilletons bald die Gewissheit, mit einer Meisterin der Kurzprosa konfrontiert zu sein. Zwischen zwei Bergketten kommt sie im St.Gallischen Mels zur Welt. In die Familie des Dorfschullehrers. Also sie auch: Lehrerseminar in Rohrschach, danach als Au Pair u.a. in England, dann Studium in Fribourg, Sprachen und Pädagogik. Nebst ihrer Lehrerinnentätigkeit arbeitet sie in der Flüchtlingshilfe für das Rote Kreuz. Geschrieben hat sie schon immer, nur lesen wollte sie keiner. "Die eigenen Gefühle und Gedanken nicht zu Markte tragen! Anderen Menschen das nie verratene Geheimnis unterschieben, irgendeiner Frau, irgendeinem Mann; gleichgültig, sie dienen mir als Lagerplatz meines Innenlebens." Sagt sie. Und erzählt also -jetzt als Gefeierte- weiter. Unbequeme, aus dem Verborgenen hervor gezerrte Geschichten. Nicht geschliffen, gebrochen, am Abgrund, vielfach in der Welt der Langweiler, Randständigen, Gewalttätigen, aber immer: Aus Liebe zum Menschen. Privates über sie erfährt die Öffentlichkeit spärlich, ihr Leben findet zwischen den Buchdeckeln statt. Stefan Weber hat sie aufgeschlagen.

Sonntag 21:05 Uhr Bayern 2

radioFeature

Ein Feature über Baumleichen, Klimawandel und zerstrittene Experten Von Max Lebsanft BR 2020 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr 2021 hat es bisher mehr geregnet als in den letzten Jahren, aber auch dieses Jahr ist trockener als der Durchschnitt und das Niederschlagsdefizit aus den letzten Jahren wirkt nach. Im Nationalpark Harz steht 2020 Baumleiche neben Baumleiche. Buchen verdursten, Zweige und Triebe sterben ab, Käfer und Pilze fallen über die geschwächten Bäume her. Der Klimawandel setzt dem deutschen Wald zu. Mehr als 110.000 Hektar Wald sollen in Deutschland bereits abgestorben sein. Fachleute suchen händeringend nach Lösungen. Im Harz und anderswo kämpfen Naturschützer gegen jene, die den Wald vorrangig ökonomisch nutzen wollen. Sie beharren darauf, in die Schutzzone des Parks nicht einzugreifen. Ihr Argument: Die Natur könne sich selbst am wirksamsten gegen den Klimawandel schützen. Förster warnen dagegen vor dem Borkenkäfer, der vor den Grenzen des Parks nicht haltmache und für verheerende Zerstörung in den umliegenden Nutzwäldern sorge. Viel Geld ist im Spiel. Eine halbe Milliarde Euro will Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kurzfristig in den Waldschutz stecken. Die Frage ist: Wer bekommt das Geld - und wofür? Manche Forstverbände wollen damit flächendeckend Baumarten aus Nordamerika oder Asien in Deutschland pflanzen, die vermeintlich besser mit Hitze und Trockenheit umgehen können. Für Artenschützer ein Experiment mit ungewissem Ausgang, viele befürchten eine ökologische Katastrophe. Ist der deutsche Wald noch zu retten? Und wenn ja, wie? Eine Spurensuche aus dem letzten Jahr, die auch heuer aktuell ist.

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