Spezialtipp

Ein Leben für den Jazz.

Bild: SR/Pasquale D''Angiolillo

Dienstag, 23:30 Uhr SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2020

Ein Leben für den Jazz.

Das ARD Radiofestival 2020 unter der Federführung des SWR bietet bundesweit vom 18. Juli bis 12. September täglich ab 20 Uhr allerbeste Sommer-Radio-Unterhaltung aus neun ARD Kulturprogrammen und ganz Europa. Ein Leben für den Jazz. Erinnerungen an den Saarbrücker Musiker Christoph Mudrich

Tagestipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Das unbestechliche Muster der Ekstase Nach Schubertnotizen, oder das unbestechliche Muster der Ekstase Von Friederike Mayröcker Regie: Otto Brusatti Mit Friederike Mayröcker Produktion: ORF 2018 "Oper!" von Friederike Mayröcker, "eine Suche nach der verlorenen Stille im Klang per se", wurde von Ö1 Hörerinnen und Ö1 Hörern 2017 zum Hörspiel des Jahres gewählt. Otto Brusatti hatte dieses poetische Resümee Friederike Mayröckers über ihr Leben und Schaffen als Hörstück inszeniert. Mit "Das unbestechliche Muster der Ekstase" hat er nun einen Mayröcker-Text über Franz Schubert als musikalisch-poetisches Hörstück inszeniert. "Schubert durchzieht seit Dezennien ihr Schreiben und Dichten. Assoziativ, wienerisch, mitleidend. In diesem Text schlüpft Friederike Mayröcker sogar gelegentlich in dessen Person, ist dann wieder beobachtender Freund oder Familienmitglied, dann wieder eine heutige Empfindende, eingehüllt in Schubert-Musik. Und - sie ließ es zu, dass man als Klang- und Radio-Kunststück ihren Text frisch/ neu/anders einhüllt, ausschließlich fast mit/von Schubert, aber als fremde, aktuell aus/von/mit Schubert gemachte Komposition. Mayröcker liest Mayröcker, still, selbstbewegt, ein Negativ-RAP auch. Und sie erklingt in einem Musikgefäß. Hergestellt aus 44 2uvre-Ausschnitten, vor allem aus dem Spätwerk. In Collagen. In neuer Kontrapunktik. Vom Minimal-Zitat über kleine Kompositionsteile bis zum Ornament als Basis für die zusammengesetzte Musik. Und so - ein tatsächliches unbestechliches Muster, durchaus in ekstatischer Form eines Gesamtkunstwerkes." (Otto Brusatti) Das unbestechliche Muster der Ekstase

Konzerttipp

Heute, 23:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert Jazz

Das tägliche Radiokonzert Hier haben die Live-Aufnahmen des NDR und der ARD ihren festen Platz: die Konzertreihe im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg, Jazzfestivals wie die JazzBaltica, die Eldenaer Jazz Evenings und Elbjazz.

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Das Genauigkeitsprinzip oder Wer weiß wann (2/2) Von Marcy Kahan Übersetzung aus dem Amerikanischen: Mariana Leky Komposition: Stan Regal

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki

Symbol für die Bedrohung der Menschheit durch sich selbst (2). Gestaltung: Judith Brandner "Es war ein Raum ohne Leben", erinnerte sich ein Zeitzeuge, der kurze Zeit nach dem Atombombenabwurf von 6. August 1945 nach Hiroshima kam: "Kein Baum mehr, kein Haus, kein Insekt, nicht einmal mehr eine Ameise." Hiroshima war dem Erdboden gleichgemacht; die enorme Hitze im Hypozentrum ließ Glas schmelzen und brannte menschliche Schatten in Steine ein. Viele Leichen waren bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Hunderttausende starben sofort. Die überlebenden Hibakusha, die Atombombenopfer, leiden noch 70 Jahre später an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung. Am 9.8.1945, warfen die USA eine zweite Atombombe anderer Bauart auf Nagasaki. Eine Entschuldigung für diese einzigartige menschliche Katastrophe hat es nie gegeben. Die Interpretation der Ereignisse ist bis heute umstritten: In den USA hält sich hartnäckig die Begründung, dass "die Bombe das Kriegsende beschleunigt, die Invasion in Japan verhindert und so zigtausende Menschenleben gerettet habe". Ob Japan auch ohne die Bomben bald kapituliert hätte, bleibt Spekulation. Fest steht, dass die Atombomben der letzte Schlag im Pazifischen Krieg waren, und der erste im Kalten Krieg. Unmittelbar nach Hiroshima und Nagasaki setzte die weltweite atomare Aufrüstung ein, um das sogenannte Gleichgewicht des Schreckens aufrechtzuerhalten.

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 04.08.2020, 01:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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Hörspiel-Download

SWR 2

Lothar Trolle: Annas zweite Erschaffung der Welt oder Die 81 Minuten des Fräulein A.

Mit ungeheurer sprachlicher Wucht evoziert Lothar Trolle Bilder einer verlorenen Utopie. | Mit: Corinna Harfouch, Renate Pick, Conny Wolter, Jürgen Holtz | Musik: Klaus Buhlert | Hörspielbearbeitung und Regie: Jörg Jannings | Produktion: SDR/DLR Berlin 1997

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